"Große Sölkpass - Tour" in den Tauern

(Rund um die Rottenmanner Tauern mit Hohentauernpass, Hocheggersattel und Sölkpass )

164 Kilometer

2660 Höhenmeter

Max. Steigung 18%

   

Max. Höhe 1790 m ü.NN

   

Gefahren am 17.09.2004

Wieder einmal fuhr ich die letzte Alpenrennradtour einer Saison in der Steiermark über den Sölkpass. Ein immer noch recht unbekannter, aber schwerer Pass. Zumindest der Anstieg von der Südseite aus her ab Schöder. Einmal mehr machte ich mit meiner Familie und Freunden ein "Verlängertes Wochenende auf unserer Jagdhütte im Großsölktal. Das nutzte ich aus und kurbelte meine letzte Ausfahrt in den Alpen 2004 ab.

Die Route führt Rund um die Rottenmanner Tauern sowie durch das Großsölktal, Ennstal, Paltental, Triebental, Pölstal und den Gföllgraben. Start und Ziel, genau wie im Vorjahr, war die Sperre Großsölk, mitten am Anstieg zum Sölkpass von Stein an der Enns kurz nach Großsölk. Beginnend mit einer Abfahrt hinunter nach Stein a.E. und weiter flach über das Ennstal bis Fuchslucke. Hier kommt man zum ersten mal durch erste kleinere Anstiege ins schwitzen. Weiter über Moos, Altlassing und Strechau über gut ausgebaute und verkehrsarme Strassen nach Trieben.

Trieben ist der Ausgangspunkt zum ersten Pass des Tages. Schon in Trieben selbst kann man die "Wand" am Ortsausgang zum Hohentauernpass (1274n ü.NN) von weiten erkennen. Ausgeschildert ist die Passstraße mit 16 Prozent, aber erreicht werden locker in längeren Abschnitten die 18 Prozentmarke. Eine kurze Abfahrt und weitere Steigungsprozente mit sogar über 15 Prozent bis hinauf nach Hohentauern fordert größte Anstrengungen. Eine lange Abfahrt mit kleinen kurzen Anstiegen und einer wunderschönen Landschaft in den Tauern macht das radeln hier zu einem schönen Erlebnis. Ab Oberzeiring beginnt die zweite Bergfahrt, hinauf zum Hocheggersattel. Ebenfalls landschaftlich schön und reizvoll durch dieses Tal mit fast keinem Verkehr lasst schon fast Einsamkeit aufkommen. Glücklich oben angekommen beginnt hier eine schöne Abfahrt mit einigen Kehren hinunter ins Tal. Mit kleineren und auch längeren Anstiegen über Oberwölz, Winklern, Mitterdorf und Baierdorf nach Schöder, kann man sich schon mal auf den Sölkpass einstimmen.

Bis zu einem Flachstück mit rund 2km hat man Steigungsspitzen bis zu 16 Prozent zu absolvieren. Weiter nach dem Flachstück geht die Prozentanzeige am Tacho selten unter die 8 Prozentmarke. Doch trotz der Enormen Anstrengung nach immerhin 140km geht hier an diesem Pass der Fahrspaß nicht verloren. Wenig Verkehr guter Straßenbelag und der Naturpark an sich verschmelzen mit dir und der Rennaschine. Angekommen auf der Passhöhe bei 1790m ü.NN erwartet einen ein grandioser Ausblick in die Tauern und das Großsölktal. Mit einer rasenden Abfahrt, vorbei an einigen Almhütten (Achtung Weidevieh) über wunderbare Kehren, gehts hinunter nach St. Nikolai im Sölktal. Immer leicht bergab weiter zum Ausgangspunkt der Rennradtour um die Rottenmanner Tauern zur Sperre Großsölk kann man noch mal die letzten Körner geben, wenn man überhaupt noch welche übrig hat.


Route:

Sperre-Großsölk - Großsölk - Stein a.d. Enns - Öblarn - Irdning - Schlattham - Aigen - Ketten - Aiglern - Fuchslucke - Moos - Altlassing - Strechau - Trieben - Hohentauern-Pass (1274m) - Oberzeiring - Tratten - Hocheggersattel (1318m) - Oberwölz-Stadt - Winklern - Mitterdorf - Baierdorf- Schöder - Sölkpass (1790m) - St. Nikolai i. Sölktal - Mößna - Fleiß - Sperre-Großsölk

Fotos

Höhenprofil

Karte und Entfernungen

Home