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"Über die schönsten Schweizer Pässe" (Mit Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass)
Startpunkt Andermatt mitten im
Dorfkern Richtung Hospental und Realp zum Furkapass. Nach einer kurz
Weiter bergab bis Ulrichen hat man
auch schon den Ausgangspunkt zum Nufenenpass erreicht. Ähnlich wie beim
Furkapass hat man hier einen ersten Serpentinenabschnitt der einen zweiten
steilen mit einer langen Geraden auf einem weiten Plateau verbindet. Ständig
sieht man Kehren vor sich die scheinbar nie ein Ende haben. Bei der letzten
Kehre scheint es als führe diese ins nirgendwo, aber der Höhenmesser verrät,
dass man es bald geschafft hat. Die Abfahrt über eine Betonstraße mit quer zur
Straße eingebauten Dehnungsfugen gilt als gewöhnungsbedürftig, doch der Zustand
der Passstraße ist sensationell. Über lange Geraden mit wenig Kurven kann man
hier fast einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. Schnell hat man Airolo erreicht. Leicht ist der Anstieg übers "Val di Tremola" gefunden. Anfangs gepflasterte Kehren mit geteerten Geraden ist die alte Passstraße später komplett im gepflasterten Zustand. Über zahlreiche Serpentinen (ich glaube 24 Stück) auf alten Pflastersteinen und kaum Verkehr lässt wohl jedes Radlerherz höher schlagen. Nach der Passhöhe muss man doch noch über ein kurzes Stück Pflasterbelag radeln. Da sollte schon alles am Rad "Niet und Nagelfest" sein. Bald wird man von der "Schüttelei" durch die gut asphaltierten Bundesstraße befreit und man hat schnell Hospental bzw. Andermatt erreicht. Eine sehr, sehr schöne Rennradtour mit viel Abwechslung, phantastischer Landschaft, traumhaften Straßen und wenig Verkehr. Route: Andermatt - Hospental - Realp - Furkapass (2436m) - Gletsch - Ulrichen - Nufenenpass (2478m) - Airolo - Gotthardpass (2108m) - Hospental - Andermatt
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