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Sardinien ist
eine Insel der Felsen. Wild wuchernde Macchia stellt den Großteil
der spärlichen Vegetation, im Bergland verstecken sich aber auch
wunderschöne Eichen- und Kastanienwälder. Das zentrale Bergland, die
Region der Barbagia und des Gennargentu-Massivs,
steigt bis fast 2000m empor. Vielerorts das gleiche Bild: karges
steiniges Hirtenland, verbrannte Weiden, einsam -verkrüppelte
Korkeichen, spärlich oder völlig fehlender Baumbewuchs. Sardische
Landschaften wirken unberührt und ewig - als ob sie seit
Jahrtausenden unverändert verharren. Man findet sich in eine Welt
der Einsamkeit und Stille getaucht, eine Welt, die noch Fast genau so ein Empfinden, wie die Einsamkeit und Stille, hat man auf den Straßen Sardiniens. Vor allem in den Bergregionen, die Straßen die Abseits der Hauptrouten liegen und auf den Pisten die nicht auf den Straßenkarten eingezeichnet sind, hat man ein Gefühl "Herr der Straße" zu sein. Mir hat es sehr sehr viel Spaß gemacht auf solchen Straßen Rennrad zu fahren. Was auch bemerkenswert ist, dass auf sämtlichen Pisten, die ich mit dem Rad abgekurbelt habe, nahezu mit perfekten Belag ausgestattet waren. Vorsicht war
trotzdem geboten. Halbwilde Hausschweine,
Vier wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Rennradtouren werde ich hier erst einmal Vorstellen. Weitere Touren werde ich im Laufe der Zeit ergänzen, denn der nächste Urlaub auf dieser schönen Insel ist schon geplant. Diese 8 Rennradtouren habe ich im mittleren Raum der Ostküste gemacht, speziell in den Landschaftsgebieten Baronia, Barbagia und Ogliastra. Prägend waren hier die Bergmassive des "Monte Albo" und des "Supramonte". Auch Pässe kann man hier befahren, diese sind zwar nicht sehr hoch, aber man muss bedenken, dass die meisten auf Meereshöhe beginnen. Die Touren:
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