Zweite Auffahrt zum "Monte Amiata"

Elmo di Sorano - Castel Ottieri - Montorio - Castell'Azzara - Selva - Santa Fiora - Bagnore - Arcidosso - Castel del Piano - Monte Amiata - Triana - Cellena - Selvena - Elmo di Sorano

 

Gesamtlänge:  107,6 Kilometer

Höhenmeter:  2340 hm

Höchster Punkt: 1657m ü.NN Monte Amiata am Parkplatz

Stärkste Steigung:  15 %

Streckencharakteristik:  stark hügelig, mit einem sehr langen Anstieg

Straßenzustand:  sehr gut

Sehenswertes:  Castell'Azzara, Castel Ottieri, Monte Amiata

Castell'Azzara

 

Streckenprofil Streckenverlauf

Zum Abschluss meines Toskana-Urlaubes wählte ich natürlich noch mal eine Tour hinauf zum Monte Amiata. Man kann ja nie wissen, wann man hier noch mal hier noch mal her kommt. Außerdem bietet dieser Berg verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten, die man doch ausprobieren sollte.

Ich wählte den Anstieg von Castel del Piano aus um sinnvoll eine Runde zusammen zu bekommen. Beginnend wieder in Elmo di Sorano nach den ersten Hahnenschreie früh morgens um 7:00 Uhr. Das frühe Aufstehen im Urlaub kostet zwar immer wieder eine starke Überwindung, aber nach den ersten Kilometern ist alles schon wieder vergessen und man wird mit frischer Morgenluft und immer wieder netten Leuten am Straßenrand belohnt.

Diesmal in Richtung Nordwesten fahrend in das Tal des "Torrente Fiume", vorbei an wunderschön liegenden Dörfern die selten Touristen zu Gesicht bekommen und an alten Bauwerken die kaum ein Urlauber Beachtung schenkt. Wahrscheinlich bin ich kaum als Tourist mit meinen "Italia-Nationaltrikot" aufgefallen. Darum vielleicht auch das erstaunte Lächeln aus manchen Gesichtern der Einwohner hier. Vom Tal des "Torrente Fiume" geht es dann ständig bergauf in Richtung Castell'Azzara und Selva, wo man dann wiederum in ein Flußtal abfährt um sich schon mal einzustimmen für den Anstieg zum höchsten Punkt der Tour. Bis Castel del Piano wieder ständiges bergauf und bergab, diesmal mit volleren Straßen und sogar den ein oder anderen Tracks auf der Fahrbahn. Aber kaum in den Anstieg zum Monte Amiata gekommen, lässt auch schon der Verkehr und der Trubel der Einwohner nach. Nun kann man sich ganz auf sich und seine Rennmaschine konzentrieren.

Mit doch immerhin 7 Prozent Durchschnittssteigung und 15 Prozent Maximalsteigung ist diese Bergstraße auch kein Kinderspiel. Nach der Abfahrt vom Monte Amiata warten auf uns noch einige Kilometer und Höhenmeter die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Wieder ständiges bergauf und bergab bei nun mittlerweile der Mittagshitze lassen schon mal die ersten Ermüdungserscheinungen aufkommen. Noch mal einen längeren Anstieg aus dem Flusstal des "Fiume Fiora" wird dieses letzte Teilstück noch mal alle restlichen "Körner" verbrennen. Doch wie schon oft in den Touren zu vor erwähnt, entschädigt das Land und die Landschaft hier alle Anstrengungen. Wieder mal um eine Erfahrung und wunderschöne Erlebnisse reicher.

Toskana!, Bis bald! Ciao und Arrivederci!

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